Herzlich Willkommen


Herzlich Willkommen im Staudengarten Gross Potrems

Hier gibt es die neuesten Informationen aus unserem Staudengarten in Gross Potrems, Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Ergänzend dazu können Sie in unserer Website (www.wildstaudenzauber.de) auf mehr als 600 Seiten mit ca. 2000 Bildern unseren Wildstaudengarten kennenlernen. Unter Wildstauden verstehen wir züchterisch kaum veränderte Pflanzen und zwar nicht nur die einheimischen, sondern auch Pflanzen aus Europa, Amerika und Asien. Seit fast 40 Jahren gestalten und pflegen wir unseren naturnahen Staudengarten, in dem der Rasen und die Staudenbeete nach und nach durch Staudenwiesen ersetzt wurden. Auf 1000 m² entstanden langlebige Pflanzengemeinschaften mit etwa 500 verschiedenen Wildstaudenarten und zahlreichen Gräsern.

Unseren Staudengarten können Sie von Juni bis Oktober von 10.00 bis 18.00 besuchen. Ich biete Ihnen eine einstündige Führung durch den Garten. Um eine Spende von 5 € pro Person zur Erhaltung des Gartens wird gebeten. Bitte Voranmeldung! per E-Mail : jochen@wildstaudenzauber.de, Telefon: 03820813345 oder Handy: 017661658902. Bitte keine Pflanzen mitbringen!

Im Juni 2014 erschien mein Buch "Naturnahe Gartengestaltung mit Wildstauden", das Sie bei der Gesellschaft der Staudenfreunde für 15 € inkl. Versand erwerben können.



Freitag, 24. August 2012

Überwältigend oder lieblich

Wie man seine Stauden pflanzt ist sicher auch von der Größe des Gartens abhängig. In einem großen Garten oder Park kann man auch große Flächen mit nur einer Art bepflanzen. In einem normalen Garten am Haus findet man oft viele Arten bunt durcheinander gepflanzt.
Schon seit Jahren plagt mich die Frage, wie ich das in meinem 1000m²-Garten am besten machen sollte. Die ersten 20 Jahre habe ich gesammelt und gesammelt. Es entstand ein bunter Flickenteppich.
Dann kam die Erkentnis, weniger ist mehr, und ich habe die Arten auf besonders wüchsige und damit pflegeleichte reduziert. Manche Art hatte auch bereits Flächen von mehreren Quadratmetern eingenommen, wie z. B. die Ligularien. Andere wurden in zahlreichen Exemplaren einer Art als Driften gepflanzt. Besucher meinten dann auch, ich würde Klotzen statt Kleckern und das Gartenbild sei überwältigend.
Aber will ich denn meine Besucher und mich überwältigen?
Sicher nicht, eher will ich mich wohlfühlen und meine Besucher sollen ebenfalls ein mehr zartes Gefühl empfinden, das ein eher lieblicher Garten hervorruft. Über die Begriffe zart und lieblich läßt sich sicher streiten, aber ich denke Ihr wißt, was ich meine?
Nun sollen einige Beispiele gezeigt werden:





Hier die Ligularien als 15 jähriger Bestand, zur Blütezeit übermannshoch, überwältigend.


Die gleiche Ligularie in wenigen Exemplaren eingestreut zwischen anderen Stauden wirkt nicht so aufdringlich.


Auch diese Präriestauden könnten noch mehr vereinzelt werden.
Was meint Ihr??